Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zur Startseite gehen
Paul Klee, Grafiker und Maler, war ein überaus vielseitiger Künstler, dessen Werk dem Expressionismus, Konstruktivismus, dem Kubismus, Primitivismus und Surrealismus zugeordnet wird. Als künstlerischer EInzelgänger ist sein Werk jedoch nicht ohne Weiteres zu klassifizieren. Berühmt ist sein Durchbruch vom Grafiker zum Maler, der ihm auf der Tunisreise mit August Macke widerfuhr angesichts des intensiven Lichts und der Farben des Südens. Er hielt dieses Erlebnis in seinem Tagebuch fest: "Die Farbe hat mich. Sie hat mich für immer, ich weiß das. Das ist der glücklichen Stunde Sinn: ich und die Farbe sind eins. Ich bin Maler." Klees Malerei entzog sich einer eindeutigen Theorie, die er gleichwohl als Meister am Bauhaus für den Unterricht verfassen musste. Mit Wassily Kandinsky, mit dem er gemeinsam zehn Jahre am Bauhaus zuerst in Weimar, dann in Dessau lehrte, verband ihn eine lebenslange Freundschaft und Konkurrenz. Keine zwei Jahre lehrte Klee als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf, als der in der Schweiz geborene Deutsche im April 1933 als "entarteter Künstler" entlassen wurde. Klee emigrierte in die Schweiz, wo er während seiner letzten Lebensjahre schwerkrank ein fulminantes Spätwerk schuf.